Waldentwicklung

Die knapp 1.000 ha gutseigenen Wälder rund um den Gutshof werden seit über 20 Jahren naturnah bewirtschaftet. Unser Ziel sind artenreiche Mischwälder, in denen wertvolle Bäume verschiedener Arten einzeln genutzt werden können. Wie im Naturwald sollen junge Bäume aus einer natürlichen Verjüngung die Lücke durch eingeschlagene Altbäume wieder schließen.

 

Klimadaten Hohenhaus 

Wuchsgebiet nordosthess. Bergland (Buchenwaldregion),

von 264 bis 480 m ü. NN

Jahresdurchschnittstemperaturen 7,8 °C (00/14 = 8,5 °C);

Niederschläge 512 bis 1.311 mm (2000/14 = 719,2 mm i. M.

davon 48%in der Vegetationszeit

 

Die Grundlagen für unsere Waldwirtschaft sind günstig. Knapp 70% unserer Böden sind nährstoffreich, 30% sind  gut mit Nährstoffen versorgt. Lediglich die Niederschläge (ca. 700 mm im Jahresmittel) begrenzen das Wachstum der Bäume, insbesondere auf flachgründigen und besonnten Standorten.

Die Hohenhaus-Wälder sind Laubwälder (67%). Etwa ein Drittel aller Bäume sind Nadelbäume, zumeist in Mischung mit Buche oder Eiche. Damit kommen die Wälder der natürliche Vegetation (Buchen- und Eichenmischwälder) sehr nahe.

In unseren Wäldern wachsen jährlich fast 9.000 m³ Holz – eine erstaunliche Menge, die nachhaltig genutzt werden kann. Ein bemerkenswert hoher Anteil des Holzes ist alt und dick und somit wertvoll.

Gute Voraussetzung um ökologisch und ökonomisch erfolgreich zu wirtschaften.