Naturraum

Der Ringgau liegt unweit westlich des Mittelpunktes Deutschlands im hessischen Werra-Meißner-Kreis und, zu etwas kleineren Anteilen im Nordosten, im thüringischen Wartburgkreis. Er befindet sich westlich der Werra und östlich der Sontra.

Der Ringgau wird dem Nordosthessischen Bergland zugeordnet. Geologisch zählt er zur thüringischen Triasmulde, ist also vor etwa 200 bis 250 Mio. Jahren entstanden.  Es handelt sich um ein nach Norden schroff-steilwandig abfallendes Muschelkalkplateau, das durch den Netra-Graben in eine südliche und nördliche Hälfte geteilt ist. Im Übrigen ist das Gebiet östlich und westlich der Werra teils aus Buntsandstein, teils aus Muschelkalk aufgebaut.

Das Gut Hohenhaus liegt im Südringgau, am Abfall des Kalkplateaus zur Werra. Es dominieren Kalkböden neben Sandsteinformationen.  Nur kleinflächig findet sich Keuper.

Artenreiche Kalkbuchenwälder sind als natürliche Waldgesellschaften auf Böden mit Kalkuntergrund verbreitet. Im Buntsandsteinbereich ist dagegen der artenarme Hainsimsen-Buchenwald mit Eiche die natürliche Vegetation. Größere Flächen der Buntsandsteingebiete wurden nach Niederwaldwirtschaft mit Nadelbäumen aufgeforstet.

 

Klimadaten Ringgau:

  • Höhen über N. N.: 200-570m (Hohenhaus 264 bis 480m)
  • Jahresdurchschnittstemperaturen: 6,5 bis 8,5°C (Hohenhaus 8,4 °C)
  • Mittlere Jahresniederschläge: 580-750 mm (Hohenhaus 740 mm)

 

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